21.04.2017

Welcher Social Media Kanal passt zu Ihrem Unternehmen?



Social Media Kanäle, wie Facebook oder Twitter gelten für viele auch heute noch als ein Zeitvertreib. Genau das Richtige, um etwas Zeit totzuschlagen? Zum Teil schon, doch diese Plattformen bieten ungeahntes Potenzial für Unternehmen.

Überall wird geliked, geshared und gefollowed –
Wenn Sie als Unternehmen auf dem richtigen Social Media Kanal präsent sind, dann sind Sie so nah an Ihren Kunden wie nie zuvor. Doch nicht jeder Kanal bietet dieselben Möglichkeiten: Damit Sie für Ihr Unternehmen den richtigen Social Media-Mix finden, haben wir für Sie die wichtigsten Plattformen zusammengefasst.

Facebook:

Groß, größer – Facebook. Die Bekanntheit und Reichweite von Facebook ist auch der größte Vorteil des Social Media Urgesteins. Hier ist nun wirklich jede Zielgruppe vertreten. Von alt bis jung tummeln sich hier potenzielle Kunden. Aufgrund dieser Tatsache machen Unternehmen mit Facebook meistens alles richtig. Doch die Größe der Plattform birgt auch einen Nachteil: Schnell gehen Sie in der Masse von Beiträgen verloren. Zusätzlich dazu filtert der Facebook-Algorithmus Beiträge nach Relevanz für den jeweiligen Nutzer – Eine weitere Hürde auf Ihrem Weg zu Ihren Kunden. Der beste Ausweg aus dieser Zwickmühle sind Facebook Ads: Beiträge oder Anzeigen können über Facebook beworben und auf Ihre Zielgruppe ausgerichtet werden. Eine klare Lösung, die allerdings mit Kosten verbunden ist.

+ große Reichweite, starke Präsenz
- hoher Wettbewerb 

Pinterest

Die moderne Pinnwand für Unternehmen. Auf der Plattform Pinterest wimmelt es nur von Bildern. Wie bei der traditionellen Pinnwand lassen sich diese für eine schnellere Auffindbarkeit an einen digitalen Ort „pinnen“. Auch die Zielgruppe mit einem Altersdurchschnitt von 30-40 Jahren lässt hellhörig werden und zeigt das Potenzial der Plattform. Hier sprechen Sie aber überwiegend weibliche Kunden an. Pinterest wird immer relevanter: das Portal hat nach weltweiten Seitenabrufen bereits Kollegen wie Twitter und Instagram hinter sich gelassen. Auf direkte Interaktionen können Sie hier aber wenig hoffen. Kommentare und „Gespräche“ findet man hier nur selten. Nutzer stöbern lieber alleine durch tausende Inspirationen und Eindrücke.



+ Trend-Plattform, breite Zielgruppe
- geringe Interaktionsrate


Twitter:

Schnell, aktuell und kompakt – Das ist Twitter. Prägnante und topaktuelle News sind das Markenzeichen des Nachrichtendienstes mit dem blauen Vogel. Hohe Interaktionen und Beteiligung gehen dabei mit der Schnelllebigkeit der Plattform einher: Nutzer agieren hier oft deutlich aktiver als auf Facebook. Damit haben Sie als Unternehmen die Chance, in einen direkten Kontakt und Austausch mit Kunden zu treten. Wollen Sie als Unternehmen immer am Puls der Zeit leben und die dazu passende Zielgruppe ansprechen, dann sind Sie bei Twitter genau richtig. Für ausführliche Informationen und Nachrichten bieten die 140 verfügbaren Zeichen aber leider kaum Raum. Oft bleibt es bei einem Satz und ein paar Hashtags, und schon sind Sie am Ende Ihres Tweets angekommen. Das Problem, dass Beiträge hier noch schneller als auf anderen Kanälen aus dem Sichtfeld von Nutzern verschwinden, ist ein weiterer Nachteil.

+ topaktuell, hohe Interaktionsraten
- kurze Nachrichten, Sichtbarkeit von kurzer Dauer


Instagram:

3, 2, 1 – Cheese! Oberflächlichkeit mag nicht die beste Eigenschaft sein, aber genau davon lebt die Plattform Instagram. Hier geht es nämlich nur ums Äußere. Fotos und Videos können Sie hier mit der Welt teilen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: Fotografien von Menschen, Mode und Essen türmen sich unter verschiedenen Hashtags. Doch auch für Unternehmen besteht Potenzial. Durch einen Einblick in Ihren Arbeitsalltag schaffen Sie Sympathie und Vertrauen. Auch neue Produkte oder Angebote können Sie hier bewerben. Die Werbemöglichkeiten in dem Foto-Netzwerk wachsen gemeinsam mit der Nutzerzahl des Portals. Der Nachteil von Instagram ist eine noch recht beschränkte Zielgruppe. Sollten Ihre Kunden sich nicht einer der Altersspanne zwischen 18 und 34 Jahren befinden, ist ein anderer Kanal vermutlich die bessere Wahl für Sie.

+ ansprechendes Design, Nähe zum Kunden
- beschränkte
Zielgruppe

YouTube:

Film ab! YouTube wird vielen ein Begriff sein, doch nur wenige sehen die Videoplattform auch als Social Media Kanal. Doch Community wird hier groß geschrieben. Hier können Sie Kunden auf dem Laufenden halten, neue Produkte vorstellen, Tutorials hochladen, mit Influencern kooperieren und vieles mehr. Am Ende des Tages dient YouTube vor allem der Kundenbindung und der Interaktion. Ein Video besitzt das Potenzial, viral Abertausende von Nutzern zu erreichen. Doch auf YouTube herauszustechen ist nicht leicht, die Kooperation mit etablierten YouTubern hilft hier vielen Unternehmen, Fuß zu fassen. Es gilt also Content zu schaffen, der es wert ist, angesehen zu werden.

+ hohe Reichweite, Viral-Potenzial
- hohe Abbruchquote bei Werbevideos

Snapchat:

Jetzt auch Ü18: Seit der Veröffentlichung 2011 hat sich Snapchat zu einem hellen Stern am Social Media Himmel entwickelt. Momentaufnahmen werden hier in Bild oder Videoform verschickt - Text und lustige Filter inklusive. Der Clou: Bilder und Daten werden nicht automatisch auf dem Handy gespeichert und verschwinden nach wenigen Sekunden für immer. Das macht Snapchat als Plattform einzigartig. Obwohl Snapchat aktuell noch der jungen Zielgruppe Tribut zollt, richtet sich die App auch immer mehr an eine ältere Zielgruppe. 38% der Nutzer sind immerhin mindestens 25 Jahre alt. Diese Entwicklungen zeigen, dass Unternehmen Snapchat auf keinen Fall als Teenie-App abschreiben sollten. Trotzdem steckt die App noch in den Kinderschuhen und bietet viel Verbesserungspotenzial, was gezielte und effektive Werbemöglichkeiten, aber auch Nutzerfreundlichkeit betrifft. Zudem steht Snapchat, wie Facebook, oft in Bezug auf Datenschutz in der Kritik.

+ modern, Tendenz zu breiteren Zielgruppe
- teilweise unausgefeilt

LinkedIn

Der Vorreiter unter den Social Media Plattformen im Bereich Business. Eine Präsenz auf diesem Kanal ist ein absolutes Muss für Unternehmen im B2B Bereich. Als Partner für andere Unternehmen präsentieren Sie sich mit Ihrer persönlichen Unternehmensseite als professioneller und moderner Anbieter. Sie können Ihr Logo, Qualifikationen und andere Randdaten zu Ihrem Unternehmen, die Interessenten als Visitenkarte dienen, auflisten. Darüber hinaus können Sie mit Fokusseiten zu Produkten Ihre Zielgruppe ansprechen. So erreichen Sie potenzielle Kunden und vielleicht auch vielversprechende Bewerber. LinkedIn bietet Raum für Interaktionen auf Business-Ebene. Hier erreichen Sie Personen im professionellen Umfeld. Auf eine persönliche Bindung sollten Sie hier jedenfalls nicht setzen.

+ B2B, Fokusseiten für Produktvorstellungen, Internationalität
- selten persönlicher Kontakt

XING

XING ist DAS deutschsprachige Businessnetzwerk. Sie haben die Möglichkeit – auch in der kostenlosen Basis-Version – eine Unternehmensseite zu schaffen, die viele Darstellungsmöglichkeiten bietet. Neben einer Unternehmensbeschreibung können Sie Ihr Logo platzieren, Ihre News veröffentlichen oder diese über RSS einbinden. Um Ihr Personalmarketing zu unterstützen, schalten Sie Jobanzeigen. Potenzielle Bewerber informieren sich über ihren zukünftigen Arbeitgeber auch anhand der vorhandenen Bewertungen. Nutzen Sie auch die Möglichkeit, sich mit Beiträgen und Kommentaren in Ihrer Branche zu beteiligen, um so als Experte aufzutreten. Auch hier sollten Sie eine professionelle (zu Ihrer Branche passende) Ansprache wahren. Lockere und persönliche Kontakte bauen Sie besser auf einer der anderen Social-Media Plattformen auf.

+ B2B, gutes Instrument im Personalmarketing
- Fokus auf den deutschsprachigen Raum


Das Potenzial rund um Social Media ist grenzenlos und bietet für jedes Unternehmen viele Möglichkeiten, um Kunden zu erreichen und mit ihnen zu interagieren.


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