28.07.2017

Content is king – und der User ist König!



Wer mit seiner Website im Suchmaschinenranking oben mitspielen will, weiß spätestens seit dem Google Panda- und Pinguin-Update: Content is King! Das gilt heute mehr denn je für Sie als Websitebetreiber. 


Doch was ist eigentlich Content?


Der Begriff Content heißt wörtlich übersetzt „Inhalt“ oder auch „Gehalt“. Im Internet bezeichnet er in erster Linie den Inhalt einer Website. Sprich:

  • alle Inhalte (redaktionell und/oder user-generated)
  • Text-, Bild-, Audio-, Videodaten etc.
  • auf unterschiedliche Nutzergruppen zugeschnitten
  • in diversen Content-Formaten


Content ist jedoch nicht gleich Content! Das Stichwort lautet hier: Relevanz. Google belohnt nämlich vor allem Seiten, die eine exzellente Content-Qualität bieten.


Und was ist jetzt „relevanter“ Content? 


Ganz einfach: Content sollte für die Zielgruppe bzw. einen Nutzer immer einen Mehrwert bieten – echten Mehrwert. Im Fokus des Suchmaschinenriesen steht nämlich ganz klar der Nutzer – Ihr Kunde. Je nach dessen Intention für den Besuch Ihrer Website, sollte er auch relevante Informationen darauf vorfinden. 


Der Nutzer und eine gute Usability sollten bei der Erstellung einer Website neben der Technik an erster Stelle stehen. Was und wen wollen Sie mit Ihrer Web-Präsenz erreichen? Und welche Inhalte sind dafür geeignet?


Welche Inhalte können das sein? 


Im Prinzip alles, was für den Nutzer von Interesse sein könnte, wie: 


  • relevanter Fließtext
  • nützliche (Check-)Listen, Aufzählungen, Tabellen, Anleitungen
  • themenbezogene Fotos, (Info-)Grafiken, Diagramme, Videos, Podcasts
  • wertvolle E-Books, White Papers…
  • weiterführende Links, Artikel, Studien
  • echte Case Studies, Rezensionen, Kommentare…
  • inspirierende Interviews, Gastbeiträge…
  • interaktive Anwendungen (z.B. Tests, Chatbots etc.)


Alles in allem sollten die Inhalte hochwertig und einzigartig (unique) sein – dazu leicht auffindbar, leicht zugänglich, leicht verständlich und leicht teilbar (sharable) sein.


Wie gehe ich dabei am besten vor?


Beim Content-Marketing konzentrieren wir uns generell auf 5 Bereiche: Organisation, Recherche, Produktion, Verbreitung und Kontrolle. 


1. Organisation:

Zunächst sollte ein Experte (das können z.B. Sie sein), besser noch ein Experten-Team, in Ihrem Unternehmen ausgewählt bzw. gebildet werden, das sich in der jeweiligen Branche zum jeweiligen Themengebiet bestens auskennt. Sie sollten feste Termine einplanen, um regelmäßig aktuelle Inhalte zu erstellen und alte zu überarbeiten sowie zu verbessern. 


2. Recherche:

Fokussieren Sie Ihre Zielgruppe und geben ihnen echte Lösungen für ihre Probleme. Dazu sollten Sie natürlich auch wissen, welche Themen für Ihre Besucher relevant sind. Eine gründliche Recherche ist daher das A und O des guten Contents. Kleiner Tipp: Besonders hilfreich erweist sich hier u.a. das Keyword-Analyse-Tool von Google. 





3. Produktion:

Ob Sie den Content selbst erstellen, sich von einem Texter helfen lassen oder eine professionelle Agentur damit beauftragen, bleibt Ihnen überlassen. Um jedoch aus der Masse der Anbieter herausstechen und für Ihre Kunden echten Mehrwert auf Ihrer Website zu bieten, empfehlen wir Ihnen:

  • Schreiben Sie nicht nur über sich und Ihre Produkte, sondern vielmehr über die Kundenvorteile bzw. Lösungen, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen bringen.
  • Machen Sie es Ihren Besuchern so einfach wie nur möglich: geben Sie dem Text eine Struktur, teilen Sie ihn in genügend Absätze, fügen Sie Zwischenüberschriften ein, fetten Sie wichtige Textstellen, verwenden Sie Aufzählungspunkte, arbeiten Sie mit Bildern, Grafiken etc., schreiben Sie verständlich.
  • Jeder liebt Geschichten – erzählen Sie Ihre. Mehr dazu erfahren Sie in diesem Artikel: Es war einmal ein „Storytelling“
  • Interagieren Sie mit Ihren Besuchern. Bieten Sie Ihnen eine Möglichkeit, mit Ihnen in Kontakt zu treten – sei es mithilfe eines Call-to-Action, Share-Button oder integrierter Kommentarfunktion. Downloads wie E-Books oder Checklisten im Gegenzug für die Kunden-E-Mail-Adresse sind nur ein Beispiel.
  • Optimieren Sie Ihren Content für Suchmaschinen. Dazu zählt neben textlichen Inhalten eine technisch saubere Struktur und Aktualität.


4. Verbreitung:

Was nützen Ihnen gute Inhalte, wenn niemand sie zu Gesicht bekommt. Teilen Sie sie auf Social Media Kanälen wie Facebook, Twitter, Instagram oder anderen themenspezifischen Plattformen. Schalten Sie Werbung über Google AdWords und Facebook Ads. Die Möglichkeiten sind hier nahezu unbegrenzt. 
Auch hier gilt: Ob Sie sich zutrauen Ihren Content auf eigene Faust zu verbreiten oder es Profis überlassen, bleibt ganz bei Ihnen. Achten Sie nur darauf, dass die Qualität nicht unter fehlendem Know-how und Sparsamkeit leidet. 


5. Kontrolle:

Die beste Planung und Umsetzung hilft nichts ohne Kontrolle. Gefallen Ihren Besuchern die Inhalte? Verweilen sie auf Ihrer Seite oder verlassen Sie sie schon nach kurzer Zeit? Welche Endgeräte nutzen sie? All diese Infos und noch viele mehr zeigen Ihnen sogenannte Analyse-Tools auf. Das bekannteste dürfte auch hier vom quasi Suchmaschinenmonopolisten stammen: Google Analytics. 


Danach heißt es natürlich: optimieren, optimieren, optimieren. Und Sie lernen ganz nebenbei, was guten Content für Ihre Zielgruppe auszeichnet. 





„Die besten Ideen kommen mir, wenn ich mir vorstelle, ich bin mein eigener Kunde.“ – Charles Lazarus


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